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4. "Forum für Ideen" bei ERAS GmbH in GöttingenRund 50 Unternehmer trafen sich am 16.10.2007 zum 4. FORUM FÜR IDEEN bei der Firma ERAS in Göttingen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den geschäftsführenden Gesellschafter der ERAS GmbH, Herrn Roger Wimmel, und Herrn Landrat Reinhard Schermann ging es zur Sache. Unter der Moderation von Frau Stefanie Kleine (WRG GmbH) stellten sich Frau Ingrid Lange (Indula GmbH) und Herr Armin Asselmeyer (O.R.T. GmbH & Co.KG), Peter Dümer (Göttinger Fahrzeugbau) und Roger Wimmel den Fragen der Zuhörer, wie bei ihnen Innovationen entstehen und welche Hürden sie übersprungen haben. In vielen Bereichen hatten alle vier mittelständischen Unternehmer die gleichen Erfahrungen gemacht, obwohl sie aus unterschiedlichen Branchen kommen. Eine wichtige Innovationsquelle sind die eigenen Kunden, betonte Peter Dümer. Als Ausrüster großer Fuhrparks sind die Kundenideen schnellstmöglich in marktreife Produkte umzusetzen. Nicht nur die Kunden, sondern andere äußere Einflüsse sind Innovationsquellen, bestätigte Armin Asselmeyer. Für das orthopädische Dienstleitstungsunternehmen ist die Gesundheitsreform immer wieder eine neue Herausforderung. Innovative Dienstleistungen haben zum Unternehmenserfolg beigetragen. O.R.T. hat seine Mitarbeiterzahl inzwischen auf 75 Mitarbeiter gesteigert. Frau Lange ergänzt, dass in ihrem Unternehmen die Mitarbeiter weitere Ideengeber für Innovationen sind. Eine Hürde ist dabei die wirtschaftliche Umsetzbarkeit einer Innovation. Indula arbeitet im Bereich der Industrielackierungen, Pulverbeschichtungen und Drucktechnik. Ihr Sohn hat für die neueste Innovation immer wieder verfeinert und erst nach einer Marktanalyse ist mit der Umsetzung begonnen worden. Als Ingenierbüro, dass für Kunden Innovationen im Bereich Adaptronik entwickelt, konnte Roger Wimmel diese Einstellung nur bestätigen. Gerade bei Innovationen im technischen Bereich lassen sich Lösungen finden, die hinterher nicht wirtschaftlich sind. Als Berufsinnovatoren entwickelt ERAS für seine Kunden Lösungen mit Hilfe eines systematisierten Innovationsprozesses. Um die Mitarbeiter als Ideenquellen zu gewinnen, müssen Hierachiehemmnisse beseitigt werden und ein offenes Kommunikationsklima bestehen, sind sich alle Unternehmer einig. Nach einer intensiven Talkrunde wurden anschließend bei einem kleinen Imbiß Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Genau mit diesem Ziel hatte Landrat Reinhard Schermann das Innovationsforum gestartet. Wichtig für Unternehmen sind Innovationen, Informationen und Kontakte betonte Landrat Schermann. Bildergalerie |
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