9. FORUM FÜR IDEEN am 26.04.2010 bei der Firma IBA GmbH in Göttingen

Auf Einladung der WRG trafen sich am 26.04.2010 Unternehmer zum 9. FORUM FÜR IDEEN in den Räumen der Firma  IBA GmbH in Göttingen. Bei diesen regelmäßigen Treffen aller Teilnehmer an den Innovationspreisen des Landkreises Göttingen standen wieder der Gedankenaustausch und das Gespräch innovativer Unternehmen untereinander im Vordergrund.

LR Reinhard Schermann

Schwerpunkt des Abends war diesmal die Frage, wie man von der ersten Idee bis zur umsetzungsfähigen Innovation kommt. Das Institut für Bioanalytik, kurz IBA, hat seit 15 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen im Bereich Biotechnologie, wie Dr. Joachim Bertram, IBA-Geschäftsführer in seiner Begrüßung erzählte.

Einen Einblick in die Entwicklung der nächsten Monate gab Landrat Schermann. Ziel ist es die Region Göttingen zu einer Innovationsregion auszubauen, betonte Reinhard Schermann. Wesentliche Elemente sind das Forum für Ideen und der Innovationspreis des Landkreises Göttingen. 

(v.l.) Rolf Bilstein (DOS Software-Systeme GmbH), Stefanie Kleine (WRG) und Dr. Joachim Bertram (IBA GmbH)

Was Innovationsmanagement für ein Unternehmen bedeutet und welche Chancen und Hindernisse sie erlebt haben, berichteten zwei Teilnehmer des Innovationspreises. Moderiert von Stefanie Kleine (Prokuristin der WRG) erzählten Rolf Bilstein ( DOS Software-Systeme GmbH) und Dr. Joachim Bertram ( IBA GmbH) über ihre Erfahrungen.

Innovationen entstehen durch Anregungen von Kunden oder auch aus den Reihen der 40 Mitarbeiter, berichtete Dr. Bertram. IBA stellt gleich am Anfang einer Innovationsidee ein dreiköpfiges Projektteam zusammen, das die Innovation nach festgelegten Kriterien bewertet und den weiteren Umsetzungsprozess im Unternehmen steuert und bei Bedarf verändert. Auch bei der Firma DOS entstehen die meisten Innovationen durch Kundenanregungen, bestätigte Rolf Bilstein. Als geschäftsführender Gesellschafter leistet er sich den Luxus, eine eigene Idee pro Jahr als Innovation bis zur Umsetzung zu entwickeln. DOS entwickelt mit 72 Mitarbeitern seit über 20 Jahren Software für die Automobilindustrie und die Gesundheitswirtschaft. Dabei kann es auch mal passieren, dass aufgrund der häufigen Änderungen im Gesundheitswesen eine Innovation schon vor Markteinführung nicht mehr aktuell ist. Genauso ein Hindernis im Innovationsmanagementprozess kann der Faktor Zeit sein, wenn eine erfolgreiche Marktdurchdringung wesentlich länger als ursprünglich geplant dauert, ergänzte Dr. Bertram. Abschließend fasste Rolf Bilstein zusammen, dass für das Innovationsmanagement die Klärung der Fragen „Mit welchen Team? Wie wird finanziert? Wie kommt die fertig entwickeltet Innovation zum Kunden?“ entscheidend ist. Nachdem die zahlreichen Zuschauerfragen beantwortet wurden, konnte Stefanie Kleine bereits das nächste Forum für Ideen im Herbst ankündigen und auf den aktuellen Innovationspreis hinweisen.

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