Innovation
Akustische Windkanalmessungen bei Realbedingungen

Beim Start und bei der Landung sind Flugzeuge besonders laut. Dabei entsteht der Lärm nicht nur in den Triebwerken, sondern auch an den Tragflächen. Um herauszufinden, wo genau die größten Lärmquellen sind, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals ein Flugzeug-Vollmodell im Europäischen Transschall Windkanal (ETW) untersucht.
Die Messtechnik und die Methodik für die Analyse sind vom DLR entwickelt worden. Ziel ist es, zukünftig bei industriellen Tests nicht-intrusiv mögliche Lärmquellen zu lokalisieren, die unter realen Bedingungen auftreten würden.

FIRMENPROFIL
DLR

DLR gesamt:

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt sowie Energie, Verkehr, Digitalisierung und Sicherheit im Bereich der angewandten Wissenschaften und der Grundlagenforschung. Es hat seinen Hauptsitz in Köln und ist an weiteren 30 Standorten in Deutschland und 4 Geschäftsstellen im Ausland vertreten. Bei seinen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten kooperiert das DLR weltweit mit anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie. Das DLR beschäftigt etwa 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand Februar 2021).

Abteilung Experimentelle Verfahren:

Die Abteilung Experimentelle Verfahren ist Teil des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik des DLR mit Sitz in Göttingen. Sie entwickelt optische und akustische Feldmessverfahren zur Erfassung strömungsmechanischer und aeroakustischer Größen und wendet diese vor allem in großen industriellen Windkanälen oder im Flugversuch für Aufgabenstellungen aus dem Bereich der Aerodynamik an.


Kontakt
DLR

Bunsenstrasse 10
37083 Göttingen

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