Glasfaser: Notwendige Quote in der Gemeinde Rosdorf noch nicht erreicht

Glasfaser: Notwendige Quote in der Gemeinde Rosdorf noch nicht erreicht

Deutsche Glasfaser verlängert die Nachfragebündelung zum Ausbau der neuen Glasfaser-Infrastruktur.

Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht alle Anträge ausgewertet sind, stellt das Unternehmen Deutsche Glasfaser bereits fest, dass die zum Stichtag am 10.12.2022 eingegangenen Anträge für den angestrebten Ausbau des Glasfasernetzes in der Gemeinde Rosdorf nicht ausreichend seien. Zwar hätten einige der 11 Ortsteile die notwendige Quote für den privatwirtschaftlichen Ausbau erreicht, aber für den angestrebten, flächendeckenden Ausbau im Projekt „Glasfaser für Rosdorf“ reiche es aktuell noch nicht. Die Verantwortlichen verständigten sich daher darauf, die Nachfragbündelung bis zum 25.02.2023 zu verlängern.

Ein Grund für die Verlängerung der Frist sei die positive Grundstimmung in den meisten Haushalten zum Thema Glasfaser und dem Ausbau der neuen Infrastruktur, teilte das Unternehmen Deutsche Glasfaser mit. Die Verantwortlichen des Telekommunikationsunternehmens betonen, dass in Rosdorf ein komplett „offenes Netz“ gebaut werden solle, welches auch andere Anbieter mit ihren eigenen Produkten nutzen könnten. Hierzu passt auch die aktuelle Nachricht, dass Vodafone ab dem Jahr 2023 das Netz von Deutsche Glasfaser nutzen werde. So werde jeder Haushalt mit einem Glasfaseranschluss in der Gemeinde Rosdorf nach der Grundlaufzeit des Vertrages mit Deutsche Glasfaser auch die Produkte von Vodafone nutzen können.

Die Gemeinde Rosdorf hatte einen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen Deutsche Glasfaser abgeschlossen, der einen flächendeckenden privatwirtschaftlichen Ausbau mit zukunftsfähigen Glasfaserleitungen bis in jedes Haus ermöglichen soll. „Es wurde sich bewusst für die Zusammenarbeit entschieden, denn Rat und Verwaltung sind sich einig, dass ein leistungsfähiger Glasfaseranschluss bis in jedes Haus ein entscheidender Standortvorteil für unsere Ortschaften sein wird“, so Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (SPD).

Marc Diederich ergänzt: „Insbesondere unser ländlich geprägter Raum war beim Breitbandausbau lange abgehängt und stand nicht gerade im Fokus der Telekommunikationsunternehmen. Mit dem Eigenausbau besteht nun die große Chance an der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse zu arbeiten. In dem aktuellen Projekt ist man auf eine Nachfragequote angewiesen, damit das Projekt überhaupt realisiert werden kann. Es liegt also vor allem auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, dass ihre Ortschaft zukunftsfähig aufgestellt wird“, so der Geschäftsführer der WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen GmbH, die im Landkreis Göttingen den Breitbandausbau koordiniert.

Weitere Informationen und Kontakt

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/rosdorf/. Die Servicehotline (02861 / 8133 420) für die Gemeinde Rosdorf ist werktags von 8 bis 17 Uhr besetzt. Ab dem 9. Januar 2023 wird das Servicemobil dann täglich bis zum 25. Februar 2023 bei der Bäckerei Hermann im Rischenweg 1 in Rosdorf vor Ort sein. Die Öffnungszeiten sind jeweils montags bis freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr.

Die Nachfragebündelung umfasst die Orte: Atzenhausen, Dahlenrode, Dramfeld, Klein Wiershausen, Lemshausen, Mengershausen und Tiefenbrunn, Obernjesa, Rosdorf, Settmarshausen und Olenhusen, Sieboldshausen, und Volkerode.


Drucken