Akademiker zieht es in die Metropolen

Akademiker zieht es in die Metropolen

Ein wichtiger Teil der Strategieentwicklung für Südniedersachsen ist die Frage, wie man mehr Fachkräfte für unsere Region gewinnen kann. Wie zentral diese Frage für unsere Region ist, zeigt eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft zur Binnenwanderung.

Akademiker ziehen in jungen Jahren auch gerne mal um und besonders gerne in die Metropolen. Unter diesen Wanderungsbewegungen leiden andere Regionen. Besonders ländliche oder strukturschwache Regionen treffe es hart, so die Aussage der Wissenschaftler aus Köln. Auch Südniedersachsen zählt zu den Verlierern. Unsere Region ist in dieser Studie weitestgehend dem ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig zugeordnet (NUTS-2-Region) und verzeichnet einen deutlichen Verlust. Ländliche oder strukturschwache Regionen mit wirtschaftlichen oder demografischen Problemen müssten sich aktiv um Akademiker bemühen. So sei technologischer Fortschritt nur dort möglich, wo es Arbeitskräfte gäbe, die Innovationen erbringen und diese auch in die Praxis umsetzen können, erläutern die Autoren. Attraktive Berufsperspektiven müssten geboten werden, um gut Ausgebildete in ihre Heimatregion zurückzuholen, bevor sie anderswo langfristig ansässig werden. Denn je älter Akademiker werden, desto mehr sinke die Wahrscheinlichkeit für einen Umzug. IW-Analyse: https://bit.ly/3bLQnBo

 


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