Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus

Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus

[Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2021] Hier finden Sie wichtige und hilfreiche Informationen rund um die Corona-Pandemie.

WRG-Hotline: 0551 – 52 54 98-0 täglich von Mo-Fr 9:00 bis 17:00 Uhr. Auch vom 28.-30.12.2020. Sollte Sie uns telefonisch einmal nicht erreichen, schicken Sie uns eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bis einschließlich 10. Januar 2021 sind unsere Büros für Besucher*innen leider geschlossen. 

Das Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Göttingen gibt Auskünfte unter der Telefonnummer 0551 - 7075 100 am Wochenende (sonnabends und sonntags) von 10.00 bis 11.00 Uhr sowie von 15.00 bis 16.00 Uhr. Von Montag bis Freitag ist es täglich von 09.00 bis 12.00 Uhr und 15.00 bis 17.00 Uhr erreichbar. 

Die Impf-Hotline des Landes Niedersachsen für Fragen rund um die Covid-19-Impfung ist unter der Rufnummer 0800 - 99 88 66 5 zu erreichen. Die Hotline steht Ihnen zunächst für allgemeine Fragen zum Impfen, aber noch nicht zur Vereinbarung von Impfterminen zur Verfügung. Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar. An Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

Die Impf-Hotline des Landeskreise Göttingen ergänzt dieses Angebot und beantwortet Fragen zum Thema Impfung speziell für die beiden Impfzentren des Landkreises. Das Infotelefon unter der Rufnummer 0551 - 525-2000 ist montags bis freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr mit zwei Mitarbeitern besetzt. Schriftliche Anfragen sind per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

 



 

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu

  1. Novemberhilfe: Außerordentliche Wirtschaftshilfe
  2. Corona-Überbrückungshilfe des Bundes I-II
  3. Corona-Überbrückungshilfe des Bundes III
  4. Dezemberhilfe
  5. Neustarthilfe für Soloselbständige
  6. Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe (Antragsstopp!)
  7. Aufstockung Überbrückungshilfe für Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe
  8. Neue Regelungen: Ausbildungsprämie
  9. Niedersachsen-Soforthilfe und Liquiditätskredit
  10. Neustart Niedersachsen / Schnellkredit
  11. KfW-Schnellkredit für Soloselbständige und KMU
  12. Liquidität und Finanzplanung
  13. Was tun bei Schnupfen, Grippe oder doch Corona?
  14. Was tun bei Corona- (Verdacht) im Unternehmen?
  15. Freiberufliche Künstler / Kultur
  16. Homeoffice
  17. Kurzarbeit
  18. Grundsicherung (ALG II)
  19. Entschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetz
  20. Stundung von Steuern / Herabsetzung / Insolvenzrecht
  21. Pandemie - Planungen und Vorkehrungen
  22. Erlasse und Allgemeinverfügungen
  23. Informationen verschiedener Branchen und Verbände (Handwerk, Dehoga, Landwirtschaft, Tourismus)
  24. Initiativen in unserer Region

 


Grafik

 


  

 Novemberhilfe: Außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 

Novemberhilfe 

Von angeordneten Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen werden durch eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ unterstützt, der sogenannten Novemberhilfe. Die Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe – in Form von Zuschüssen von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns. Anträge können ab sofort gestellt werden.

  • Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis zu 5000,- Euro beantragen. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat. Weitere Informationen

  • Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen Überbrückungshilfe zu beantragen oder Unternehmen, die mehr als 5000,- Euro Fördersumme erwarten und alle Nicht-Soloselbständigen beauftragen bitte einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt damit, den Antrag auf Novemberhilfe für sie zu stellen. Weitere Informationen

Zur Antragstellung gehen Sie bitte auf www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Hier erhalten Sie einen Leitfaden zur Antragstellung, sowie die wichtigsten Fragen und Antworten. Unter „Finden Sie das passende Antragsverfahren für die Novemberhilfe“ können Sie durch die Beantwortung weniger Fragen überprüfen, ob Sie einen Direktantrag stellen dürfen oder ob ein prüfender Dritte diesen für Sie stellen muss.

Fragen und Antworten zu dieser außerordentlichen Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe) finden Sie auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

 

Wer schließen muss

Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.

  • Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen
  • Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich
  • Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet
  • Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind untersagt für Beherbungsstätten, Hotels, Campingplätze sowie privaten Vermietern von Ferienwohnungen oder -häuser. Ausgenommen sind Dienst- oder Geschäftsreisen und Parzellen auf Campingplätzen oder auf Bootsanliegeplätzen, die ganzjährig oder saisonal vermietet sind

Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält. 

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 Corona-Überbrückungshilfe des Bundes I+II 

 

Corona-Überbrückungshilfe II

Seit dem 21. Oktober 2020 können Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum von September bis Dezember 2020 (Überbrückungshilfe II) gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt auch hier über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte. Antragstellung bis 31. Januar 2021.

Die Überbrückungshilfe gewährt direkte Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie knüpft an die Überbrückungshilfe I an, die für den Zeitraum Juni bis August 2020 gewährt werden konnte.

Bei der Überbrückungshilfe II wurden die Bedingungen noch einmal verbessert und erleichtert: Die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte auf maximal 15.000 Euro wurde gestrichen. Für Unternehmen, die weiterhin praktisch vollständig still liegen, wie zum Beispiel die Veranstalter- oder Schaustellerbranche, gibt es höhere Fördersätze. Neu ist auch, dass Unternehmen, deren Umsatz um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist, nun Überbrückungshilfe beantragen können. Die Änderungen gegenüber der Überbrückungshilfe I im Einzelnen:

Flexibilisierung der Eintrittsschwelle: Zur Antragstellung berechtigt sind künftig Antragsteller, die entweder

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.


Ersatzlose Streichung der KMU-Deckelungsbeträge von 9.000 Euro bzw. 15.000 Euro.

Erhöhung der Fördersätze. Künftig werden erstattet

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch (bisher 80 Prozent der Fixkosten),
  • 60 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent (bisher 50 Prozent der Fixkosten) und
  • 40 Prozent der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent (bisher bei mehr als 40 Prozent Umsatzeinbruch).

Die Personalkostenpauschale von 10 Prozent der förderfähigen Kosten wird auf 20 Prozent erhöht.

Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Mehr Informationen zur Überbrückungshilfe: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

 

Falls sie bislang keinen Steuerberater haben: Die Steuerberaterkammer Niedersachsen hat eine Liste erstellt mit Steuerberaterinnen und Steuerberatern, die sich grundsätzlich bereit erklärt haben, bislang nicht beratene Mandaten zu betreuen. Die Liste wird laufend aktualisiert

Zur Steuerberaterkammer Niedersachsen und der Bereitschaftsliste 

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 Corona-Überbrückungshilfe des Bundes III 

 

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit 10.02.2021 freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Teil-Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die ersten Abschlagszahlungen mit Beträgen von bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar 2021.

Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Die Überbrückungshilfe III umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die von April bis Dezember 2020 einen Umsatzrückgang von entweder 50 % an zwei aufeinanderfolgenden Monaten oder von 30 % im Gesamtzeitraum April bis Dezember 2020 im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2019 zu verzeichnen hatten. Dadurch ergibt sich eine grundsätzliche Antragsberechtigung im gesamten ersten Halbjahr 2021.

Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 auch für Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. So wird weiteren Unternehmen geholfen, die von den Schließungsmaßnahmen im November und Dezember 2020 hart getroffen wurden, ohne von der November- und/oder Dezemberhilfe erfasst zu sein.

Die Überbrückungshilfe III beinhaltet eine prozentuale Erstattung der Fixkosten für den Förderzeitraum in Abhängigkeit des konkreten Umsatzrückganges im betreffenden Monat 2021.

Verbesserte Überbrückungshilfe III: Für die von den zusätzlichen Schließungs-Entscheidungen vom 13. Dezember 2020 erfassten Unternehmen werden Zuschüsse zu den Fixkosten gezahlt. Dazu wird die ausgeweitete und bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III entsprechend angepasst und nochmals verbessert. Weitere bzw. erste Informationen finden Sie unter nachfolgendem Link.

 

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 Dezemberhilfe 

 

Aufgrund der Verlängerung der Schließungen bis ins Jahr 2021 wird ergänzend zu der außerordentlichen Wirtschaftshilfe („Novemberhilfe“) eine vom Grundsatz her gleichbleibende „Dezemberhilfe“ für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen zur Verfügung stehen. Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, indirekt betroffene und mittelbar indirekt betroffene Unternehmen entsprechend den Regelungen der Novemberhilfe. Mit der Dezemberhilfe werden im Grundsatz erneut Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt. 

Die Antragstellung wird aktuell vorbereitet. Eine genauere zeitliche Aussage ist derzeit noch nicht möglich. Die Antragstellung wird aber wieder über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (http://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) erfolgen können. Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.

Mehr Informationen 

 

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  Neustarthilfe 

 

 

Neustarthilfe für Soloselbständige kann ab sofort beantragt werden

Die Neustarthilfe unterstützt Soloselbständige, die durch die Corona-Pandemie erhebliche finanzielle Einbußen erleiden. Sie beträgt bis zu 7.500 Euro und wird als Liquiditätsvorschuss für die Monate Januar bis Juni 2021 ausgezahlt. Nur die Soloselbständigen, deren Geschäft trotz der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2021 positiv verläuft und die nur geringe Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben, müssen den Vorschuss (anteilig) zurückzahlen.

FAQs beantworten wesentliche Fragen zur Neustarthilfe

Zur Antragstellung

 

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 Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe 

Die Antragstellung ist aktuell nicht möglich. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind durch das vorliegende Antragsvolumen ausgeschöpft. Die NBank kündigt eine mögliche Neuauflage für März 2021 an. 

Sie sind ein Unternehmen des Gaststättengewerbes und wollen den wirtschaftlichen Einbrüchen durch die Covid-19-Pandemie in Niedersachsen mit neuen Investitionsvorhaben entgegenwirken? Mithilfe der Förderung „Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe“ der NBank können Sie für investive Qualitätsverbesserung Ihres Angebots einen nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten. Gefördert werden Investitionen, die einer nachhaltigen Betriebsführung in ökologischer, ökonomischer und/oder sozialer Hinsicht dienen oder Investitionen, die bestehende Arbeitsprozesse optimieren und damit Arbeitsplätze und/oder den Weiterbetrieb des Unternehmens sichern

Zum Förderprogramm

 

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 Aufstockung Überbrückungshilfe für Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe 

Um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, werden Kinos, Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe in Niedersachsen mit insgesamt 50 Millionen Euro unterstützt, so eine Mitteilung des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums. Das Förderprogramm richtet sich an alle Unternehmen der Veranstaltungs- und Schaustellerbranche. Dies sind beispielsweise Messebauer, Caterer, Tontechniker, Beleuchter, Bühnenbauer sowie Betreiber von Diskotheken. Sieben Millionen Euro innerhalb des Programms sind speziell für die Kinos in Niedersachsen reserviert. Voraussetzung für eine Förderung ist die Bewilligung der Überbrückungshilfe II des Bundes.

Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft erhalten für die Monate April bis Dezember 2020 einen pauschalierten Umsatzverlustausgleich in Höhe von bis zu zehn Prozent des Vorjahresumsatzes. Um gerade sehr kleine Unternehmen zu unterstützen, werden die ersten 100.000 Euro Umsatzverlust mit einem Ausgleich von 15 Prozent gefördert. Schausteller können alternativ für die Monate April bis Dezember 2020 einen pauschalen Umsatzverlustausgleich von bis zu 7,5 Prozent des Vorjahresumsatzes erhalten sowie einen Ausgleich der in April bis Dezember 2020 fälligen Tilgungskosten von betrieblichen Darlehens- oder Leasingverträgen von bis zu 20 Prozent als betriebliche Fixkosten.

Die maximale Fördersumme beträgt pro Unternehmen 50.000 Euro. Die Förderung läuft bis 30. Juni 2021. Wer Novemberhilfe oder Dezemberhilfe erhält – und damit eine Unterstützung in Höhe von 75 Prozent des Vorjahresumsatzes – erhält für diesen Zeitraum keine Landesförderung.

Die Antragstellung ist ab dem 15. Dezember 2020 direkt über das Kundenportal der NBank möglich:

NBank: Aufstockung Überbrückungshilfe
NBank: Produktinformation zum Förderprogramm

 

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 Ausbildungsprämie 

Mit der Azubi-Prämie, die bis zu 3.000 Euro betragen kann, will die Bundesregierung kleine und mittlere Betriebe unterstützen, die trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten aufgrund der Corona-Kriese weiter ausbilden. Unterstützung gibt es auch für Betreibe, die Azubis aus insolventen Unternehmen übernehmen.

Kleine und mittlere Ausbildungsbetriebe können künftig die Azubi-Prämie erhalten, wenn sie entweder

  • Umsatzeinbußen von durchschnittlich mindestens 50 Prozent innerhalb von zwei Monaten zwischen April und Dezember 2020 hatten oder
  • in fünf zusammenhängenden Monaten Einbußen von durchschnittlich mindestens 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften müssen oder
  • wenn die Mitarbeiter 2020 mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet haben.

Auch für Ausbildungen, die zwischen 24. Juni 2020 und 31. Juli 2020 begonnen haben, kann die Azubi-Prämie beantragt werden. Es werden jetzt also Ausbildungen gefördert, die im Zeitraum vom 24. Juni 2020 bis 15. Februar 2021 beginnenFür die Förderung von Übernahmen aus Corona-insolventen Betrieben entfällt die Obergrenze von 249 Mitarbeitern für beide Betriebe. Solche Übernahmen können bis zum 30. Juni 2021 gefördert werden (bisher bis zum 31. Dezember 2020). Anträge können laut BMAS auch rückwirkend gestellt werden.

Haben Sie Ihren Betriebssitz im Agenturbezirk Göttingen, können Sie uns auch über die lokale Rufnummer 0551 / 520 666 erreichen. Weitere Informationen wie auch die entsprechenden Anträge finden Sie unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen.

Antragsverfahren:

Anträge sind bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen und zwar nach den Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit und unter Verwendung der vorgesehenen Antragsformulare und Beifügung der erforderlichen Unterlagen. Die Antragsunterlagen stehen auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung:

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern

 

 

 Prämienzahlung: Landesprogramm zum Schutz und Ausbau von Ausbildungsplätzen 

Mit dem „Aktionsplan Ausbildung" will das Land Niedersachsen bestehende Ausbildungsplätze schützen und neue Ausbildungsverträge fördern. Die Förderanträge sind auf den Internetseiten der NBank verfügbar. 

Die Förderrichtlinie zum Aktionsplan Ausbildung für Niedersachsen ergänzt das Förderprogramm "Ausbildungsplätze sichern" des Bundes. Eine Kombination mit der Bundesförderung ist nicht möglich, diese ist vorrangig in Anspruch zu nehmen. Während sich das Bundesprogramm ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis zu 249 Mitarbeitern wendet, steht das Landesprogramm allen Unternehmen offen.

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 Niedersachsen-Soforthilfe 

Antragstellung nicht mehr möglich

  • Seit dem 01.06.2020 ist eine Antragstellung für die Niedersachsen-Soforthilfe Corona nicht mehr möglich. Bund und Länder arbeitet an einem Nachfolgeprogramm der Corona Soforthilfe. Informationen zu diesem Programm folgen. Eine Antragstellung für die Förderprogramme der Niedersachsen-Soforthilfe Corona war nach den Richtlinien nur bis zum 31.05.2020 möglich. Daher hat die NBank das Postfach "antrag@soforthilfe nbank" geschlossen. 
  • Neuanträge, die nach dem 31. Mai 2020 bei der NBank eingehen (E-Mail, Fax, Papierform), werden nicht mehr bearbeitet bzw. bewilligt. Sie erhalten kein separates Ablehnungsschreiben.
  • Bereits vorliegende Anträge werden auch nach dem 31.05.2020 bearbeitet. Aufgrund zahlreicher unvollständiger Anträge bittet die NBank um Geduld. Vorliegende Anträge werden auch über den 31.05.2020 hinaus bewilligt, wenn die Antragstellung die Voraussetzungen für die Soforthilfe erfüllt.

Nbank: Häufige Fragen rund um "Bewilligung", "vorläufige Ablehnung" und "Ablehnungsbescheid" sowie zahlreiche Antworten und Ausfüllhinweise auf den Seiten der NBank

 

  Niedersachsen Liquiditätskredit 

Niedersachsen-Liquiditätskredit für kleine und mittlere Unternehmen
Mit dem Kredit zur Liquiditätshilfe unterstützt das Land Niedersachsen kleine Unternehmen sowie Angehörige Freier Berufe in Niedersachsen mit bis zu 10 Beschäftigten (Stand 17.04.2020).

  • Kleine Unternehmen sowie Angehörige Freier Berufe in Niedersachsen
  • Bis zu 100% Finanzierung, Auszahlung zu 100 %
  • Keine Besicherung erforderlich
  • Darlehensbetrag: 5.000 bis 50.000 Euro
  • Laufzeit 10 Jahre, 2 Jahre tilgungsfrei

Produktinformation Niedersachsen-Liquiditätskredit (Stand 17.04.2020)

Zum Niedersachsen-Liquiditätskredit

Die Kombination mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die Summe der förderfähigen Aufwendungen nicht übersteigen. Nähere Infos zur Kumulierung von Beihilfen befinden sich auf der Internetseite der NBank.

Abwicklung über die NBank Zur NBank 

 

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 Neustart Niedersachsen / Niedersachsen-Schnellkredit 
 

 

Die Programme Neustart Niedersachsen Investition und Innovation sind mit der Frist zum 30.11.2020 ausgelaufen. Ob Unternehmen, die bspw. aus technischen Gründen Ihren Antrag nicht mehr fristgerecht stellen konnten noch die Möglichkeit der Förderung erhalten, wird aktuell noch mit dem Wirtschaftsministerium geklärt.

  • Investition Sie sind ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks oder der Automobilwirtschaft? Nach den wirtschaftlichen Einbrüchen durch die Covid-19-Pandemie wollen Sie mit neuen Investitionsvorhaben zu einem Neustart in Niedersachsen beitragen? Mithilfe der Förderung „Neustart Niedersachsen Investition“ der NBank können Sie für die anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss bis zu 50% erhalten. Zum Förderprogramm

  • Innovation Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die von der Covid-19-Pandemie betroffen sind und notwendige Innovationstätigkeiten nicht verschieben wollen, haben mit dieser Förderung die Möglichkeit Unterstützung für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu erhalten. Die Förderung soll das wirtschaftliche Risiko reduzieren, um verbesserte oder neue Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln. Zum Förderprogramm

 

Niedersachsen-Schnellkredit
Mit dieser Förderung unterstützen das Land Niedersachsen und die NBank kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen, die im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Gefördert wird der gesamte kurzfristige Liquiditätsbedarf, z.B. laufende Betriebskosten, Löhne und Gehälter, planmäßiger Kapitaldienst sowie Investitionen. Die Antragsfrist wurde bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

  • Für niedersächsische Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten
  • Bis zu 100% Finanzierung, Auszahlung zu 100 %
  • Antragstellung im Hausbankverfahren mit Haftungsfreistellung

Zum Schnellkredit

Niedersachsen-Schnellkredit für Gemeinnützige Organisationen

Niedersachsen ist eines der sechs Bundesländer, in denen das KfW-Sonderprogramm für gemeinnützige Organisationen umgesetzt wird. Um dem Bedarf gerecht zu werden und die aktuelle Situation einer weiter anhaltenden Corona-Pandemie zu berücksichtigen, wird die Förderung über das Jahresende bis zum 30.06.2021 ausgedehnt.

Weitere Informationen zur Förderung finden Sie unter dem Link Niedersachsen-Schnellkredit für gemeinnützige Organisationen.

 

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 KfW-Sonderprogramm: Schnellkredit für Soloselbständige und Unternehmen mit bis 10 Beschäftigen  

Die Bundesregierung hat das KfW-Sonderprogramm einschließlich des KfW-Schnellkredits bis zum 3.6.2021 verlängert. Seit dem 9.11.2020 steht der KfW-Schnellkredit zudem auch für Soloselbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten zur Verfügung. Über die Hausbanken können die Unternehmen diese KfW-Kredite mit einer Höhe von bis zu 300.000 € beantragen, abhängig von dem im Jahre 2019 erzielten Umsatz. Der Bund übernimmt dafür das vollständige Risiko und stellt die Hausbanken von der Haftung frei. 

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für alle Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe 

Weitere Informationen unter www.kfw.de

 

Weitere Kredite der KfW
Die KfW hat von der Bundesregierung die Aufgabe bekommen, Unternehmen kurzfristig mit Liquidität zu versorgen. Kredite mit verbesserten Zugangsbedingungen und Konditionen gibt es für „Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind“, „Junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind“ sowie das „KfW-Sonderprogramm“. Antragstellung erfolgt über die Hausbank oder andere Finanzierungspartner. 
https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

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 Liquidität und Finanzplanung 

 

  • Künstlersozialkasse empfiehlt: Jahreseinkommen 2020 nach unten korrigieren und Beiträge senken
    https://www.kuenstlersozialkasse.de/die-ksk/meldungen.html

  • Hier finden Unternehmer versprochene staatliche Hilfen
    Weitere Informationen zur Herabsetzung von Steuervorauszahlungen oder der Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen gibt BusinessInsider.de.
    https://www.businessinsider.de/wirtschaft/coronavirus-kfw-kredite-und-kurzarbeitergeld-so-sichert-ihr-euch-finanziell-ab-selbststaendige-kleinunternehmer/?utm_source=Venture+Daily&utm_campaign=41e553246a-EMAIL_CAMPAIGN_2020_01_29_04_58_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_6a5d9fa724-41e553246a-138429037&mc_cid=41e553246a&mc_eid=6f96bccbd3

  • Was Firmen tun können, wenn das Geld knapp wird
    Das Managermagazin hat einen „Leitfaden für Manager“ zu liquiditätsstützenden Maßnahmen entwickelt: Eine schriftlich dokumentierte Liquiditätsplanung, Planung von Kurzarbeitergeld, Stundung von Steuern, zumindest für die Ertrags- und Umsatzsteuer (für Selbständige und Freiberufler essenziell), Kreditprogramme der staatliche Förderbank KfW.
    https://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/coronavirus-leitfaden-fuer-firmen-in-der-liquiditaetskrise-a-1305499.html

  • Liquiditätshilfen der Landwirtschaftlichen Rentenbank
    Die Landwirtschaftliche Rentenbank stellt Liquiditätssicherungsdarlehen für Unternehmen der Landwirtschaft, des Gartenbaus und des Weinbaus bereit, bei denen aufgrund von Beeinträchtigungen internationaler Lieferketten, dadurch veränderter Agrarpreise oder aufgrund von Engpässen bei Saisonsarbeitern geringere Erlöse und/oder steigende Kosten zu erwarten sind. Die Hilfen können von den Unternehmen bei ihrer jeweiligen Hausbank beantragt werden. Im Antrag auf ein Refinanzierungsdarlehen genügt eine entsprechende Begründung, warum der Liquiditätsbedarf durch die Corona-Krise ausgelöst wurde. Die Programmbedingungen sind unter https://www.rentenbank.de/ abrufbar.

  • Das Bundesjustizministerium informiert über Kündigungsschutz von Mieterinnen und Mietern
    Für Mietverhältnisse soll das Recht der Vermieter zur Kündigung von Mietverhältnissen eingeschränkt werden. Dies gilt sowohl für Wohn- als auch für Gewerberaummietverträge. Wegen Mietschulden aus dem Zeitraum zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 dürfen Vermieter das Mietverhältnis nicht kündigen, sofern die Mietschulden auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruhen. Die Verpflichtung der Mieter zur fristgerechten Zahlung der Miete bleibt hier jedoch bestehen. Dies gilt für Pachtverhältnisse entsprechend. Die Regelungen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020 und können unter bestimmten Voraussetzungen verlängert werden.
    https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/022320_GE_Corona.html

  • Das Bundesjustizministerium informiert über Zahlungsaufschub bei Stromkosten oder Telekommunikation
    Zugunsten von Verbraucherinnen und Verbrauchern und Kleinstunternehmen wird vorübergehend für bedeutsame Dauerschuldverhältnisse die Möglichkeit zur Leistungsverweigerung geschaffen, soweit sie ihre Leistungspflichten wegen der Folgen der COVID-19-Pandemie derzeit nicht erfüllen können. Damit wird für die Betroffenen gewährleistet, dass sie insbesondere von Leistungen der Grundversorgung wie Strom oder Telekommunikation nicht abgeschnitten werden, weil sie ihren Zahlungspflichten krisenbedingt nicht nachkommen können.
    https://www.bmjv.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/022320_GE_Corona.html

  • Wirtschaftsstabilisierungsfonds: Rettungsschirm für Unternehmen (WSF)
    Der WSF ergänzt die geplanten Sonderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Antragstellung erfolgt voraussichtlich über das Bundeswirtschaftsministerium. Adressiert werden Wirtschaftsunternehmen, die mindestens zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen:

    1) eine Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro
    2) mehr als 50 Millionen Euro Umsatzerlöse sowie
    3) mehr als 249 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

    Wenn sich ihr Unternehmen vor dem 31. Dezember 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden hat, haben Sie grundsätzlich die Chance auf Hilfen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Dieser besteht aus 400 Milliarden Euro Staatsgarantien für Verbindlichkeiten, 100 Milliarden Euro für direkte staatliche Beteiligungen, 100 Milliarden Euro für Refinanzierung durch die KfW. 

  • Krankenhäuser, Pflegeheime: Erstattung von Mehrausgaben oder Mindereinnahmen
    Der Bundestag hat in seiner Sitzung am 25.03.2020 das Gesetz zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen (COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz) beschlossen. Mit diesem Gesetz können sich Pflegeeinrichtungen Pandemie bedingte Mehrausgaben oder Mindereinnahmen von der Pflegekasse erstatten lassen.

    In § 150 Abs. 2 SHB XI heißt es konkret: „Den zugelassenen Pflegeeinrichtungen werden die ihnen infolge des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 anfallenden, außerordentlichen Aufwendungen sowie Mindereinnahmen im Rahmen ihrer Leistungserbringung, die nicht anderweitig finanziert werden, erstattet.“ Auf die anliegenden Erläuterungen des GKV-Spitzenverbandes wird verwiesen.

    Das genaue Verfahren zur Erstattung wird von den Pflegekassen in Abstimmung mit den Pflegeverbänden geregelt. Grundsätzlich gilt bereits jetzt schon die Anzeigepflicht aus §150 Abs. 1 SGB XI: „Im Fall einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung infolge des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ist der Träger einer nach § 72 zugelassenen Pflegeeinrichtung verpflichtet, diese umgehend den Pflegekassen gegenüber anzuzeigen.“

    Pflege-Rettungsschirm stützt Pflegeeinrichtungen - Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen informiert (PDF vom 30.03.2020)

 

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 Was tun bei Schnupfen, Grippe oder doch Corona? 

 

  • Was tun, wenn der Mitarbeiter ein "Kratzen im Hals" meldet? Was heißt das arbeitsrechtlich, welche Möglichkeiten gibt es? Was rät ein Facharzt um warum eine Grippe-Impfung helfen kann. Antworten liefern der Arbeitgeberverband, die Unternehmerverbände Niedersachsen und ein Facharzt.
    https://www.wrg-goettingen.de/news/netzwerk-news/was-tun-bei-grippe-schnupfen-oder-doch-corona

  • Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie.
    Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) informiert u. A. über Entgeldfortzahlungsanspruch, Betriebsrisiko, Datenschutz, Arbeitnehmerentsendung
    https://www.wrg-goettingen.de/images/wrg/pdf/BDA_Arbeitsrechtliche_Folgen_einer_Pandemie.pdf

  • Krankschreibung von Arbeitnehmern nur bei Patienten mit Erkrankung
    Die kassenärztliche Bundesvereinigung KBV weist darauf hin, dass Krankschreibungen von Arbeitnehmern mit Blick auf die Corona-Pandemie nur möglich sind, wenn die oberen Atemwege erkrankt sind und sich zumindest eine leichte Symptomatik zeigt. Im Umkehrbeschluss bedeutet dies, dass Arbeitnehmer grundsätzlich nicht krankgeschrieben werden können, nur weil sie möglicherweise jemanden kennen, der an Covid 19 erkrankt ist, oder weil sie zuhause mit Risiko-patienten zusammen leben.

    Bei Quarantäne gilt folgendes: Ist der Arbeitnehmer krank, stellt der Arzt eine AU-Bescheinigung aus. Ist der Arbeitnehmer nicht krank, darf der Arzt selbst dann keine AU-Bescheinigung ausstellen, wenn der Arbeitnehmer positiv auf das Virus getestet wurde und sich in behördlich angeordneter Quarantäne befindet. Wird der Arbeitnehmer aber in der Quarantäne, die er symptomfrei begonnen hat, krank, stellt der Arzt eine AU-Bescheinigung aus.

    Die Berücksichtigung dieser Informationen wird zu einer nachhaltigen Entlastung der Hausärzte in dieser schwierigen Zeit beitragen. Vielen Dank dafür!

  • Corona-Bonus: Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern in der Zeit vom 01.03-31.12.2020 aufgrund der Corona-Krise Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro nach §3 Nummer 11 EStG steuerfrei in Form von Zuschüssen und Sachbezügen gewähren. Voraussetzung ist die Zusätzlichkeit. Weitere Informationen
     

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 Was tun bei Corona (-Verdacht) im Unternehmen? 

Wegen der extrem hohen Ausbreitungsgefahr des Corona-Virus ist eine Infektion meldepflichtig. Hier sollten daher beim Arbeitgeber alle Alarmglocken auf Rot stehen; es besteht in oberster Priorität Handlungsbedarf!

Die Empfehlungen der DGUV zur Vorgehensweise bei einem Corona-Verdacht sehen so aus:

  1. Im ersten Schritt: Betroffener nach Hause, Reinigung Arbeitsplatz
  2. Im zweiten Schritt: Quarantäne und Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt
  3. Im dritten Schritt: (Nicht-)Beschäftigung der übrigen Arbeitnehmer zu Hause

Weitere Details und hilfreiche Tipps finden Sie hier

 

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 Freiberufliche Künstler / Kultur 

 

  • Verlängerung der Corona-Hilfen für Kulturschaffende - Antrag muss bis 15. Dezember 2020 gestellt sein

    Der Kulturausschuss des Landkreises Göttingen hat die Verlängerung der Corona-Hilfen für den Haushalt 2020 beschlossen. Kulturschaffende und Kulturinstitutionen können noch bis zum 15.12.2020 beim Fachdienst Sport und Kultur formlos Zuschussanträge stellen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass ein strukturelles Gesamtdefizit in 2020 Corona bedingt vorliegt, also beispielsweise aufgrund von Besucherrückgängen oder einer zeitweisen Schließung der Kultureinrichtung. Das Defizit muss über eine Finanzierungsübersicht nachgewiesen werden. Die Arbeit des Antragsstellers muss sich auf die ländlichen Räume im Landkreis Göttingen (Gebiet außerhalb der Stadt Göttingen) beziehen. Die Anträge sollten einen mittleren vierstelligen Betrag nicht überschreiten. Die Bewilligung erfolgt nur im Rahmen der noch zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel, ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

    Die Kulturförderung wird beim Landkreis Göttingen vom Fachdienst Sport und Kultur betreut. Der Antrag für die Förderung kann angefordert werden – Telefon 0551/525-2509 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • Finanzielle Nothilfe im Rahmen der Corona-Krise durch die GVL
    Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten zahlt eine einmalige Nothilfe in Höhe von 250 Euro. Voraussetzung ist, dass der Antragsteller mindestens an einer regulären Verteilung der GVL teilgenommen hat. Darüber hinaus ist der Nachweis über den Ausfall der Veranstaltung bzw. Produktion. Antragsformular und weitere Informationen bekommen Sie hier:
    https://www.gvl.de/coronahilfe

  • GEMA entlastet wegen Corona geschlossene Betriebe 
    Spielstätten, Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen, die wegen der Coronakrise schließen mussten, müssen bis auf Weiteres keine Tantiemen für Musik bezahlen. [...] Das gelte rückwirkend bis ab dem 16. März. [Quelle: Göttinger Tageblatt, 23.03.2020]

 

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 Homeoffice 

 

  • Checkliste für produktives Arbeiten
    Studien belegen, dass die Produktivität der Mitarbeiter*innen im Homeoffice um bis 13 Prozent steigen kann. Das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) zeigt anhand von Checklisten, Infografiken und Anleitungen, wie es funktionieren kann, wenn es für Betrieb und Beschäftigte eine Win-Win-Situation sein soll.

    https://www.kofa.de/mitarbeiter-finden-und-binden/mitarbeiter-binden/corona-virus-tipps-fuer-kmu/homeoffice

  • Hinweise und Tipps zu Homeoffice
    Aufgrund der wachsenden Bedrohung durch das Coronavirus werden immer mehr Arbeitnehmer von zu Hause aus arbeiten. Dadurch werden Arbeitsabläufe, Kommunikationsverhalten und Teamdynamik beeinflusst. Harvard Business Review hat einige Strategien zusammengestellt, die Führungskräfte anwenden können, um sicherzustellen, dass ihre Teams weiterhin effektiv zusammenarbeiten.

    https://hbr.org/2020/03/coronavirus-could-force-teams-to-work-remotely

  • Kostenloser Homeoffice-Guide: Produktiv arbeiten trotz Corona
    In diesem Guide erklärt "t3n", wie die Heimarbeit am besten funktioniert und worauf es für alle Beteiligten zu achten gilt. Das Magazin gibt Tools an die Hand, die Videokonferenzen möglich machen, und erklärt, wie Arbeitsschritte für alle nachvollziehend dokumentiert werden können. Mit Workflows-Tipps und wichtigen Verhaltensregeln. Z. B.: Wichtige Tools, die Homeoffice erst ermöglichen, Tipps zur besseren Kommunikation im Team, Meeting-Situationen effizient bewältigen. 

    Der Guide ist kostenlos: https://t3n.de/guides/corona-home-office-guide/

  • Krisenmanagement und Arbeitsorganisation im Home-Office
    KoKo Kommunikation aus Bovenden bietet Unterstützung für Selbständige, Handwerkbetriebe und KMUs in Corona-Zeiten und berät zu Komunikationsprozessen, Teamstrukturen, Online-Zusammenarbeit und Konfliktmanagement ... MEHR INFORMATIONEN

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 Kurzarbeit 


Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 verlängert

Die Sonderregelungen für den erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld werden verlängert bis zum 31. Dezember 2021 für alle Betriebe, die bis zum 31. März 2021 mit der Kurzarbeit begonnen haben. Die Sonderregelungen sehen vor, dass statt mindestens 1/3 nur mindestens 10 Prozent der Belegschaft eines Betriebs von einem Entgeltausfall betroffen sind und es müssen keine negativen Arbeitszeitsalden aufgebaut werden. 

  

Vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bis 30. Juni 2021

Anschließend hälftige Erstattung längstens bis zum 31. Dezember 2021 für alle Betriebe, die bis 30. Juni 2021 mit Kurzarbeit begonnen haben. Die hälftige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge kann in diesen Fällen durch Qualifizierung während Kurzarbeit bis 31. Dezember 2021 auf 100 Prozent erhöht werden.

 

Informationen der Arbeitsagentur zum Kurzarbeitergeld
https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Download: Antrag auf Kurzarbeitergeld [Formular, PDF]

FAQ - Kurzarbeitergeld: Papier der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) mit praxisrelevanten Fragen zum Kurzarbeitergeld (Stand Juli 2020)

Nebenverdienst - Anrechnung beim Kurzarbeitergeld
Bei Kurzarbeit ist ein mögliches Nebeneinkommen des Arbeitnehmers zu beachten. Wurde die Nebentätigkeit bereits vor Beginn der Kurzarbeit aufgenommen, erfolgt keine Berücksichtigung. Wird eine Nebentätigkeit während des Bezugs von Kurzarbeitergeld aufgenommen, wird die Berechnung um die Vergütung aus der Nebentätigkeit verkürzt. Eine Ausnahme gibt es bei den systemrelevanten Bereichen.

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 Grundsicherung - Informationen der Arbeitsagentur 

 

Grundsicherung kann jede hilfebedürftige Person beantragen, die zu wenige oder keine Mittel hat, um den Lebensunterhalt für sich (und die eigene Familie) sicherzustellen. Dies gilt unabhängig davon, ob die Person arbeitslos ist oder einer Beschäftigung nachgeht.

Grundsicherung umfasst zunächst einmal einen Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Eine erwachsene alleinstehende Person erhält aktuell 432 Euro. Kinder erhalten je nach Alter einen Regelbedarf von 250 bis 354 Euro. Außerdem hängt der Regelbedarf davon ab, ob zum Beispiel noch ein (hilfebedürftiger) Partner mit im Haushalt lebt.

Außerdem können die Mietkosten (Nettomiete, Nebenkosten, Heizkosten) übernommen werden.

Der Gesetzgeber plant aktuell vorübergehende Vereinfachungen des Zugangs zur Grundsicherung. Unter anderem sind folgende, befristete Änderungen geplant – diese Informationen sind noch vorläufig und vorbehaltlich der gesetzlichen Beschlüsse:

  • Wer ab dem 1. März bis einschließlich zum 30. Juni 2020 einen Neuantrag auf Grundsicherung stellt, für den entfällt für die ersten 6 Monate die Vermögensprüfung, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist.
  • In den ersten 6 Monaten des Leistungsbezugs werden die Ausgaben für Miete und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt.
  • Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nun nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Bei Einkommensverlusten etwa von selbstständigen Eltern entsteht so schneller ein Anspruch.

Auch Selbständige haben einen Anspruch auf Grundsicherung (ALG II) und müssen dafür ihre Selbständigkeit nicht aufgeben. 

Einschränkung: Leben Sie mit einem Partern/Partnerin in einem Haushalt zusammen, bilden sie eine Bedarfsgemeinschaft.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grundsicherung (Corona Virus) bei der Bundesagentur für Arbeit

 

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 Entschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetz 

Nach unseren Informationen können Angestellte und Selbständige unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung nach §56 Infektionsschutzgesetz beantragen, wenn sie aufgrund einer Quarantänemaßnahme nicht mehr zu ihrem Arbeitsplatz kommen. Selbständige sollen eine formlose Mail an das – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – senden mit genauen Angaben zum Unternehmen damit nachvollzogen werden kann, ob es ein Geschäft ist, das nach der Allgemeinverfügung geschlossen werden musste.

Hinweis: Das Land Niedersachsen schreibt: „Von dieser Entschädigungsregelung ist jeder erfasst, der tatsächlich erkrankt, Krankheitsverdächtiger oder Ansteckungsquelle für die Allgemeinheit ist, ohne Symptome zu zeigen, oder jemand, bei dem ohne erkennbare Symptome dennoch der Verdacht besteht, dass Krankheitserreger aufgenommen wurden (gem. §2 Nr. 4, 5, 6, 7 IfSG).“ https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/hinweise-fur-berufstatige-185673.html 

 

Bitte nutzen Sie für die Antragstellung – soweit möglich – das bundeseinheitliche Fachverfahren unter: ifsg-online.de

 

Ausweitung des Anspruchs auf erwerbstätige Sorgeberechtigte 

Der bisherige Entschädigungsanspruch für sog. Ausscheider, Ansteckungs- und Krankheitsverdächtigte, die einem behördlichen Tätigkeitsverbot unterliegen, wird ausgeweitet auf erwerbstätige Sorgeberechtigte, deren Betreuungsmöglichkeiten durch Schule oder Kita weggefallen sind.

  • Im Einzelnen: Die Neuregelung für erwerbstätige Sorgeberechtigte soll mit Wirkung vom 30. März 2020 in Kraft treten und zum 1. Januar 2021 wieder aufgehoben werden. Die Änderung gilt nach dem Dafürhalten der Arbeitgeberverbände Gesamtmetall auch für bereits bestehende Kita- und Schulschließungen. Der Anspruch dürfte aber erst ab dem Inkrafttreten des Gesetzes (also zum 30. März 2020) greifen. Einen rückwirkenden Anspruch für Zeiträume vor dem 30. März 2020 sieht das Gesetz laut Gesamtmetall nicht vor.
  • Die Neuregelung des § 56a Abs. 1a Satz 1 IfSG lautet: „Werden Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund dieses Gesetzes vorübergehend geschlossen oder deren Betreten untersagt und müssen erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, in diesem Zeitraum die Kinder selbst betreuen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, und erleiden sie dadurch einen Verdienstausfall, erhalten sie eine Entschädigung in Geld.“
  • Die Entschädigung wird in Höhe von 67 Prozent des dem erwerbstätigen Sorgeberechtigten entstandenen Verdienstausfalls für längstens sechs Wochen gewährt. Für einen vollen Monat wird höchstens ein Betrag von 2.016 Euro gewährt.

 

Das Bundesministerium für Gesundheit hat Dezember 2020 den Fragen- und Antworten-Katalog rund um den Entschädigungsanspruch nach §56 IfSG für Arbeitnehmer und Selbständige umfassend aktualisiert. 

 

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 Stundungen von Steuern / Herabsetzung von Vorauszahlungen / Insolvenzrecht 

 

Das Bundesministerium der Finanzen informiert mit Schreiben vom 22.12.2020 über steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus (Die Regelungen bei Stundung bzw. Vollstreckung werden bis März 2021 verlängert, Steuervorauszahlungen bis 31.12.2021).

 

Um die Liquiditätssituation in den Unternehmen zu verbessern, informiert die NBank über folgende Maßnahmen:

Unternehmen, die von der Corona-Krise unmittelbar und erheblich betroffen sind, unterstützt die Finanzverwaltung mit steuerlichen Erleichterungen wie zinsfreier Steuerstundung, einer erleichterten Herabsetzung von Vorauszahlungen und Änderungen bei Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschlägen. Anträge auf zinslose Stundung und die Herabsetzung von Steuervorauszahlungen (Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer) bzw. des Steuermessbetrages für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen sollten bevorzugt via ELSTER (www.elster.de) an das Finanzamt gestellt werden.

 

Regelung zur Insolvenzaussetzung soll bis Ende April verlängert werden

Wegen der Belastungen durch die Corona-Pandemie gilt schon jetzt eine Insolvenzaussetzung bis Ende Januar 2021 für bestimmte Unternehmen. Am 20. Januar hat die Bundesregierung beschlossen, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis zum 30. April 2021 zu verlängern. Ursprünglich sollte die Regelung Ende Januar auslaufen.

Die Verlängerung soll den Schuldnern zugutekommen, die einen Anspruch auf finanzielle Hilfen aus den aufgelegten Corona-Hilfsprogrammen haben und deren Auszahlung noch aussteht. Voraussetzung ist grundsätzlich, dass die Hilfe bis zum 28. Februar 2021 beantragt wird und die erlangbare Hilfeleistung zur Beseitigung der Insolvenzreife geeignet ist. Auf die tatsächliche Antragstellung kommt es jedoch ausnahmsweise nicht an, wenn eine Beantragung der Hilfen aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen bis zum 28. Februar 2021 nicht möglich ist. In diesen Fällen soll auf die Antragsberechtigung abgestellt werden.

https://www.hannover.ihk.de/rechtsteuern/recht8/themengebiete-recht/wirtschaftsrecht/vsam1721.html

 

Über Steuerliche Entlastung und finanzielle Unterstützung für Unternehmen informiert die Göttinger KAMEY Steuerberatungsgesellschaft mbH

 

Das Wirtschaftsnetzwerk "Industrieverein Alfeld - Region e.V." weist auf eine Stundung fälliger Sozialversicherungsbeiträge hin

Angesichts der Herausforderungen der Corona – Krise fällt es vielen Unternehmen schwer, die notwendige Liquidität für die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge bereitzustellen. Sollte dies in Ihrem Haus der Fall sein, wäre es grundsätzlich möglich, sich die fälligen Sozialversicherungsbeiträge gem. § 76 SGB IV stunden zu lassen. Der Antrag ist an die Einzugsstelle der jeweiligen Krankenkassen zu senden (Sie benötigen also für jede Kasse, bei der einer Ihrer Mitarbeiter beschäftigt ist, einen eigenen Antrag. Sie müssen jedoch nicht an alle Kassen gleichermaßen einen Antrag stellen, es ist etwa auch zulässig, die Stundung nur bei der Kasse zu beantragen, bei der die meisten Ihrer Mitarbeiter versichert sind).

 

Spitzenverband GKV informiert über die Möglichkeiten zur Unterstützung

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen informiert über die aus beitragsrechtlicher Sicht zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Unterstützung bei der Stundung von Beiträgen und zu Beitragsermäßigungen, wenn es bei Selbständigen zu krisenbedingten Gewinneinbrüchen kommt.

"Die vorgenannten Hilfestellungen und Unterstützungsmaßnahmen gelten entsprechend für Mitglieder der GKV, die ihre Beiträge selbst zu zahlen haben, sofern sie von der aktuellen Krise unmittelbar und nicht unerheblich betroffenen sind. Dabei ist bei Selbstständigen zu prüfen, ob vor einer Stundung auch die Möglichkeit einer Beitragsermäßigung wegen eines krisenbedingten Gewinneinbruchs in Betracht kommt. Kommt eine Beitragsermäßigung in Betracht, sind die Hürden für den Nachweis einer unverhältnismäßigen Belastung im Sinne des § 6 Abs. 3a und § 6a Abs. 3 der Beitragsverfahrensgrundsätze Selbstzahler abgesenkt. Bis auf Weiteres können die Krankenkassen anstelle von ansonsten in diesem Verfahren vorgeschriebenen Vorauszahlungsbescheiden auch andere Nachweise über die geänderte finanzielle Situation des Selbstständigen akzeptieren. Dies sind z. B. Erklärungen von Steuerberatern, finanz- und betriebswirtschaftliche Auswertungen oder auch glaubhafte Erklärungen von Selbstständigen über erhebliche Umsatzeinbußen."

Download Rundschreiben GKV-Spitzenverband

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 Pandemie - Planung und Vorkehrungen 

 

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung rät:

Für Unternehmen selbst gilt es, eine Pandemieplanung für ihren speziellen Betrieb zu entwickeln. Ziel einer betrieblichen Pandemieplanung ist die Minimierung des Infektionsrisikos am Arbeitsplatz, die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe, soweit dies möglich ist, der Erhalt der betrieblichen Infrastruktur, die Begrenzung des wirtschaftlichen Schadens und die Aufrechterhaltung der für die Versorgung der Bevölkerung wichtigen Produkte beziehungsweise Funktionen. 

Wie das Unternehmen bei der Pandemieplanung vorgehen sollte, lässt sich durch eine dreiteilige Vorüberlegung ermitteln:

Mögliche Auswirkungen auf den Betrieb/die Verwaltung feststellen

Welche Prozesse sind unentbehrlich (z.B. durch gesetzliche oder vertragliche Bindung)?

Welche Konsequenzen hätte ein Ausfall der Geschäftstätigkeit?

Interne Betriebs-/Verwaltungsabläufe untersuchen

Welche internen Abläufe/Prozesse müssen aufrechterhalten werden?

Welche Verbindungen bestehen zu anderen Unternehmen oder Behörden?

In welchen Bereichen könnte Telearbeit/Home-Office genutzt werden?

Betriebs-/Verwaltungsziele für den Pandemiefall festlegen und umsetzen

Inwieweit wird der Betrieb aufrechterhalten und welche Maßnahmen sind dafür erforderlich?

Ab welchem Zeitpunkt/Bei welchen Rahmenbedingungen werden die Maßnahmen umgesetzt?

 

Wichtige Fragestellungen, die Sie klären sollten:

Haben Sie Hygiene-Maßnahmen eingeführt und kommuniziert?

Sind die Informationswege im Krankheitsfall eines Mitarbeiters definiert?

Wie reagiere ich bei einem Verdachtsfall im Unternehmen?

Existiert ein Vertretungsplan um Komplettausfälle zu vermeiden?

Wer bekommt Vollmacht, Bankzugänge und Passwörter, wenn die Geschäftsführung erkrankt?

Gibt es eine Kommunikationsstrategie gegenüber der Öffentlichkeit, Zulieferern, Dienstleistern und Kunden?

Gibt es Vereinbarungen mit dem Betriebsrat? 

Weitere Quellen: 

Handbuch "Betriebliche Pandemieplanung". Ein ausführliches Handbuch des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Hinweise für Unternehmen und Berufstätige, Schulen und Kindertagesstätten, Pflegeheime und ambulante Pflegedienste oder Reisende liefert das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Auch der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) stellt Informationen und eine Broschüre mit 10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung bereit.

Versorgung mit Schutzausstattung

Die Materialbeschaffung von Desinfektionsmittel, Handschuhen oder Gesichtsmasken ist eine der zentralen Herausforderungen des Krisenstabes SAE Covid-19 des Landkreises. Die Ausgabe der Materialien erfolgt nach einer strikten Prioritätenliste. Zuerst werden Krankenhäuser und Rettungsdienste ausgestattet, dann Alten- und Pflegeheime, anschließend der erweiterte Rettungsdienst und weitere Akteure. Für die zentrale Versorgung mit Schutzausstattung und Desinfektionsmittel hat der Stab ein Verfahren etabliert. Nur wer einen Notbedarf nachweist, kann bedient werden, eine Auslieferung erfolgt gemäß der Priorisierung und unter Berücksichtigung des knappen Materialbestandes. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den Stab SAE Covid-19 unter 0551 / 70 75-100.

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 Erlasse und Allgemeinverfügungen zu den Maßnahmen der Landesregierung 

 

Die nachstehende Fassung der Niedersächsischen Corona-Verordnung tritt am 10. Januar 2021 in Kraft: Niedersächsische Verordnung über die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) - Lesefassung (gültig ab 10. Januar 2021) - mit markierten Änderungen)

Vorgängerversion: Niedersächsische Verordnung "Lesefassung der am 16.12.2020 in Kraft tretenden Verordnung"

 

Welche Dienstleistungen sind erlaubt, welche nicht? Die IHK hat einen umfangreichen Fragenkatalog samt Antworten veröffentlicht:

Corona-Verordnung: Zulässige Dienstleistungen - Sozialministerium beantwortet weitere Fragen der IHKs

offen, unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienestandards: Immobilienmakler, Versicherungsvermittler, Reisebüros, Umzugsunternehmen, Montageunternehmen, Schlüssel- und Schuhdienste (LINK)

 

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 Branchen-Informationen / Verbände / Links 

 

Die Handwerkskammer Hannover informiert und bietet hilfreiche Downloads an.

Empfehlungen des DEHOGA Niedersachsen für die Hotellerie (Stand: 14. Mai 2020)

Empfehlungen des DEHOGA Niedersachsen für die Gastronomie (Stand: 7. Mai 2020)

Liquiditätshilfe für Unternehmen aus der Landwirtschaft sowie aus den Bereichen Fischerei und Aquakultur, die über die Rentenbank gewährt wird

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat eine Sonderseite eingerichtet.

Die Künstlersozialkasse (KSK) und die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) informieren auf ihren Seiten.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen bietet Informationen und eine Hotline

Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert mit der Sondermaßnahme "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern" gezielt Ehrenamtliche in ländlichen Regionen

Aktuelle News aus der Tourismusbranche liefert das Kompetenzzentrum des Bundes und der Deutsche Tourismusverband

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 Initiativen in unserer Region 

 

https://osterode-ist-stark.de/

http://einkaufen-in-goettingen.de/

https://www.hilfsportal.online/gtet/

https://goeliefert.de/

https://goettingenbringts.de/

https://dein-goettingen.de/

https://www.regional-kann-das.de/ 

https://www.facebook.com/BovenderOsterbeutel/

Virtuelle Bühne für Kultur in Südniedersachsen von Landkreis Göttingen und Göttinger Tageblatt

https://www.herzberg.de/umfeld/lokal-einkaufen-/lokal-einkaufen-jetzt-erst-recht-/

https://niedersachsen-haelt-zusammen.de/

 

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